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Adrian Rziczny und sein Porsche Cayman von Adrenalin Motorsport bei den 24h am Nürburgring

ADAC 24h Nürburgring 2026

Adrian Rziczny schnelle Zeiten bleiben unbelohnt

Fehlendes Rennglück verhindert Top-Ergebnis bei 24h-Nürburgring

Am vergangenen Wochenende fand bei wechselhaften Wetterbedingungen das traditionsreiche 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring statt. Für den 21-jährigen Adrian Rziczny (Neuenkirchen-Vörden) gab es nach dem Rennen rund um die Uhr, trotz eines unglücklichen Rennverlaufs, ein versöhnliches Ende.

Die 54. Ausgabe des 24-Stunden-Rennen auf der legendären Nürburgring - Nordschleife sorgt bei Fahrern und Zuschauern gleichermaßen für besondere Faszination. Mit 352.000 Fans war das Rennen erstmals seit seinem Bestehen komplett ausverkauft, Rund um die über 24 km lange Strecke wurden bereits am Montag vor dem Rennen zahlreiche Camps errichtet. Auch Adrian Rziczny war ab Montag mit seinem Wohnmobil unweit des Fahrerlagers vor Ort und arbeitete mit seinem Team an der Vorbereitung des Rennens. Am Mittwoch ging es mit dem Rennwagen dann ins nahegelegene Adenau zum „Adenauer Racing Day“, Rziczny und seine Teamkollegen sowie auch viele andere Rennteams nutzten die Gelegenheit, um die Fans zu treffen und Autogramme und Merch Artikel zu verteilen. „Die Fans sind ein wichtiger Bestandteil dieses Rennens, sie machen es einfach einzigartig. Die schiere Menge, aber auch die durchweg positive Stimmung - ob in Adenau, bei der Autogrammstunde in der Boxengasse am Freitag oder die ganze Nacht rund um die Strecke. Es ist fantastisch zu sehen, wie jeder Fahrer angefeuert wird", so Rziczny nach dem Rennen.
Die Eifel zeigte sich in der Rennwoche von ihrer typischen Seite: Auf Sonnenschein folgten Regen, Hagel oder auch mal ein kleiner Schneeschauer. Durch die Streckenlänge kam es vor, dass die Boxencrew im strömenden Regen stand und das Auto in strahlendem Sonnenschein unterwegs war. Dies stellt natürlich immer eine besondere Herausforderung bei der Reifenwahl und der Strategie dar.

Einzigartige Atmosphäre beim 24h-Rennen auf der Nordschleife für Adrian Rziczny im Porsche Cayman

Rzicznys Team Adrenalin Motorsport blickt auf eine jahrelange Historie beim Langstrecken-Klassiker zurück und verfügt daher über einen enormen Erfahrungsschatz. Mit allein 12 Fahrzeugen, die das Team 2026 in den verschiedenen Klassen an den Start bringt, läuft am Boxenfunk ein wertvoller Informationsstrom zusammen, von dem die Fahrer insbesondere bei solch wechselhaften Bedingungen profitieren können.

Über die drei Zeittrainings, am Donnerstag und Freitag qualifizierte sich Rziczny mit seinen Teamkollegen Jacob Erlbacher sowie den beiden Niederländern Max van der Snel und seinem Vater Mark van der Snel in der Klasse CUP 3 als Siebter mit dem Porsche 718 Cayman GT4 CS.

Im Qualifying hatte sich das Team allerdings eine Zeitstrafe eingehandelt, dadurch musste Adrian nach der ersten Rennrunde für 45 Sekunden an die Box. Der Start ins Rennen gelang gut und nach abgesessener Strafe konnte Adrian das Auto nach einer Stunde bereits wieder auf den fünften Platz in der Klasse bringen. Anschließend konnte Max van der Snel sogar die Führung der Klasse übernehmen. Nach fünf gefahrenen Stunden wies das offizielle Klassement den zweiten Platz für den Porsche aus, welcher zu dieser Zeit von Jacob Erlbacher pilotiert wurde: Rückstand auf den Führenden und späteren Sieger 8,424 Sekunden.

Starkes Teamwork bei Adrenalin Motorsport

Während sich der erste Renntag mit dem Sonnenuntergang langsam in die Nacht verabschiedete, verschwand mit ihm auch das Rennglück für Rziczny und seine Kollegen: Antriebswellenschaden mit einer Reparaturzeit von über einer Stunde in der Box.

Mark van der Snel konnte gegen 22:15 Uhr wieder auf die Strecke und sofort an die guten Rundenzeiten anknüpfen. Nach wenigen Runden auf der Anfahrt zum Streckenabschnitt „Hohe Acht“ wurde er dann jedoch von einem langsameren Porsche in die Leitplanken gedrückt. Die Bergung des Fahrzeugs, welches aufgrund eines beschädigten Kühler die Fahrt einstellen musste, dauerte über zwei Stunden, ehe das Auto zur Reparatur an der Box war. Um 3:30 Uhr wurde die Fahrt fortgesetzt. „Ein riesen Lob muss ich unserer Boxencrew rund um Car Chief Silas aussprechen. Das Auto fühlte sich nach beiden Reparaturen wieder bestens an, sodass wir wieder mit vollem Vertrauen fahren konnten. Im Anschluss waren wir immer noch eines der schnellsten Cup 3-Autos auf der Strecke, sodass wir wissen, was möglich gewesen wäre", so Rziczny.

„Das Teamwork mit Max, Marc und Jacob mega und es war mir eine große Freude mit ihnen am Start zu sein. Der Countdown für die Revanche beim nächsten 24-Stunden-Rennen läuft", blickt Rziczny mit einem Zwinkern in die Zukunft .

Für ihn geht es am 20. Juni mit dem sechsten Lauf der Nürburgring Langstrecken Serie mit einem vier Stunden Rennen im Porsche Cayman weiter.

Adrian Rziczny, Mark van der Snel, Max van der Snel und Jakob Erlbacher bildeten beim 24h-Rennen 2026 ein Team

Adrian Rziczny, Mark van der Snel, Max van der Snel und Jakob Erlbacher bildeten beim 24h-Rennen 2026 ein Team.

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